1

Abhilfe für gestresste Haut – Die richtige Pflege für Herbst und Winter

Die Temperaturen sinken, die Blätter färben sich bunt – die goldene Jahreszeit kann eingeläutet werden. Eigentlich ein Grund zur Freude, wären da nicht die ständigen Wechsel zwischen klirrender Kälte und trockener, warmer Heizungsluft. Das kann unserer Haut nämlich ganz schön zusetzen. Oft merkt man, dass die eigentliche Pflege plötzlich nicht mehr „funktioniert“.

Die Haut ist trockener als gewohnt, neigt dazu zu spannen oder sogar zu jucken. Das liegt daran, dass sich durch die kühleren Temperaturen die kleinen Blutgefäße in der Haut zusammenziehen und so den Stoffwechsel verlangsamen. Die Talgdrüsen können nicht mehr so gut arbeiten die Haut verliert so schneller an Feuchtigkeit. Genauso wie im Herbst die Kleidung an das Wetter angepasst wird, sollte es mit der Pflege der Haut passieren.

Auch bei der Umstellung der Hautpflege in den kälteren Monaten sollte der eigene Hauttyp nicht außer Acht gelassen werden. Eine ölige Haut benötigt auch jetzt mehr Feuchtigkeit als Fett. Je nach Zustand der Haut kann hier ganz individuell auf die „Problemzonen“ eingegangen werden. Grundsätzlich ist auf jeden Fall eine reichhaltigere Pflege als in den Sommermonaten sinnvoll. Eine gute Möglichkeit, die Haut an die neue Pflege zu gewöhnen, ist, diese erst einmal nachts aufzutragen und tagsüber auf die herkömmliche feuchtigkeitsspendende Creme zu setzen.

Auch die Reinigungsprodukt dürfen bei den veränderten Wetterverhältnissen nicht zu aggressiv zu der strapazierten Haut sein. Am besten eignet sich eine sanfte Reinigungsmilch, die zusätzlich feuchtigkeitsspendend ist. Wir empfehlen die Gentle Milk von MAKE UP FOR EVER hier erhältlich: https://www.beautyshop123.de/pflege/gesicht/6944/gentle-milk?c=304 Alkoholfreie Produkte sorgen dafür, dass der natürliche Fettfilm auf der Haut nicht gänzlich entfernt wird. So ist die Gefahr geringer, dass die Haut zusätzlich ausgetrocknet wird.

gentlemilk_44002_0

Besondere Wirkstoffkonzentrate gelten als echter Problemlöser in Sachen beanspruchte Haut. Diese werden vor einer fetthaltigen Creme aufgetragen und können so besonders gut auf der Haut ihre Wirkung entfalten. Hyaluronsäure beispielsweise versorgt die Haut mit reichlich Feuchtigkeit.

Auch die Lippen leiden unter den kühlen Temperaturen. Bei anfänglicher Trockenheit ist man dazu geneigt, die Lippen mit der Zunge zu befeuchten. Der Speichel enthält allerdings ein Enzym, welches die Fette auf den Lippen aufspaltet. Dass dabei ein nachteiliger Effekt für die Lippen eintritt wird selten bedacht. Um trockenen und spröden Lippen vorzubeugen eignen sich Lippenpflegestifte mit einem höheren Fettgehalt, um so die Verdunstung der Feuchtigkeit zu verhindern.

Anders als die restliche Haut besitzen die Lippen keine Talgdrüsen und können sich somit nicht selbst vor der Austrocknung schützen. Sind die Lippen schon rissig und ausgetrocknet hilft leider kein zusätzlicher Fettfilm. Den Lippen muss zunächst Feuchtigkeit zugefügt werden, die dann wiederrum mit einer fetthaltigen Pflege am Verdunsten gehindert wird.

Auch bei den Lippen kann man gut auf den Wirkstoff Hyaluronsäure setzen. SoftLips von Dr. Massing https://www.beautyshop123.de/pflege/beauty/6837/softlips-hyacolor?c=305 setzt auf eine Kombination aus pflanzlichen Ölen und mikromolekularer Hyaluronsäure, um die Lippen optimal zu versorgen und zu schützen und kommt dabei ganz ohne Parabene, Silikone, PEGs und Mineralöle aus. Dafür wirken andere Inhaltsstoffe wie Vitamin E, Sheabutter und Bienenwachs entzündungshemmend und schützend.

SoftLips_001

Wer ebenfalls nicht von den Wetterveränderungen verschont bleibt sind die Hände. Noch dazu kommt, dass wir unsere Hände zwischen sechs-und zehnmal am Tag waschen und damit auch den gesunden Säureschutzmantel unserer Haut den Abfluss herunterspülen. Dieser kann sich an den Händen zwar wieder von ganz alleine regenerieren, jedoch geschieht dieser Prozess nicht von jetzt auf gleich. In der Zwischenzeit ist die Haut weitgehend ungeschützt, Feuchtigkeit kann verdunsten, Erregerstoffe können eindringen, die Trockenheit oder sogar Entzündungen auslösen können.

Für die Hände eignet es sich daher besonders in der kalten Jahreszeit auf ein pH-Hautneutrales Waschgel zu setzen, welches zwar zuverlässig Schmutz und Bakterien entfernt, aber den Säureschutzmantel der Haut erhält. Eine nach dem Händewaschen aufgetragene Handcreme verhindert zusätzlich das Austrocknen der Hände.

Hin und wieder können die Hände auch eine kleine Abreibung vertragen. Ein Peeling entfernt sanft alte Hautschüppchen, sodass eine anschließende Pflege noch besser ihre Wirkung entfalten kann. Und noch etwas: Je heißer die Hände gewaschen werden, desto eher werden die Hände ausgetrocknet. Daher lieber mit lauwarmem Wasser waschen.

Zum Beispiel: Die Hände mit Kaffeesatz einmassieren/peelen

shutterstock_771999706

Mit Einsetzen der kalten Jahreszeit erfreut man sich immer häufiger an einem angenehmen Vollbad. Dieses erzeugt zwar ein wohlig warmes Gefühl, lässt allerdings oft auch die Haut austrocknen. Wer jedoch auf die richtigen Badezusätze achtet, braucht ein Austrocknen nicht zu befürchten. Badeöle mit Inhaltsstoffen wie Jojoba-Öl oder Argan-Öl verhindern das Austrocknen der Haut und ersparen sogar das Eincremen nach dem entspannenden Bad. Solche Öle gibt es auch für die Dusche.

Jojoba-Öl

shutterstock_728117881

Wer allerdings seiner Haut etwas besonders Gutes tun möchte, der pflegt sie zusätzlich mit einer reichhaltigen Körpercreme. Abends vor dem Schlafengehen hat die Creme besonders lange Zeit einzuziehen und klebt nicht an der Kleidung. Besonders trockene Stellen wie Knie oder Ellbogen können auch mit einer zusätzlichen Pflege häufiger eingecremt werden.

Dieser Mehraufwand an Pflege hört sich jetzt erst einmal ziemlich aufwändig und zeitraubend an. Wer allerdings das gesamte Jahr über eine optimal gepflegte Haut haben möchte, sollte diese wichtigen Beauty-Schritte in seine Pflege Routine mit einbinden. Hat man erst einmal das richtige Produkt für sich gefunden, hält sich der Pflegeaufwand absolut in Grenzen und man kann ganz ohne Beschwerden den goldenen Herbst und auch den Winter genießen.