Beauty abc

Beauty ABC– Heute: Buchstabe C

Die Beauty- und Make-up-Welt kann ein ganz schöner Dschungel sein, geht es um das Verständnis von Begrifflichkeiten. Fast täglich reihen sich neue Begriffe in diesen unübersichtlichen Dschungel ein. Wir möchten mit unserem kleinen Beauty-Lexikon ein bisschen aufräumen und erklären euch von A bis Z die wichtigsten Beauty-Begriffe.

Concealer
Dieser Begriff leitet sich von dem englischen Wort „to conceal“ ab und bedeutet so viel wie „etwas verbergen oder verstecken“. Genau das soll nämlich ein Concealer auch machen. Mithilfe dieses (oft) stark deckenden Produkts lassen sich Augenschatten, Rötungen, Pigmentflecken oder Pickelchen abdecken. Concealer gibt es in verschiedenen Ausführungen, so beispielsweise in ähnlich flüssiger Form wie eine Foundation.

Ein Concealer kommt überall da zum Einsatz, wo etwas kaschiert werden soll. Doch er eignet sich auch dazu, bestimmte Areale aufzuhellen. Eine tiefe Nasolabialfalte lässt sich mit gezielt aufgetragenem Concealer optisch minimieren. V-förmig unter dem Auge aufgetragen erzielt er einen ausdrucksstarken Effekt.

Camouflage
Camouflage weist gegenüber anderen Produkten mehr Pigmente auf, daher ist die Deckkraft um ein Vielfaches erhöht. Zumeist enthalten Camouflageprodukte Wachse, die zusätzlich die Haltbarkeit verlängern und das Make-up enorm widerstandsfähig machen. Durch diese Eigenschaften ist Camouflage bestens geeignet um Feuermale oder Narben sowie Tätowierungen und Krampfadern abzudecken. Für die gute Haltbarkeit sorgt zusätzlich ein Fixierpuder, welches einige Zeit auf der Haut einwirkt.

Colour Correcting
Augenschatten sind nicht gleich Augenschatten. Colour Correcting kann hier helfen. Und nicht nur Augenschatten lassen sich mit dieser Methode hervorragend kaschieren. Auch fahl wirkende Haut, Rötungen und andere Verfärbungen gehören dank Colour Correcting schnell der Vergangenheit an. Hier müssen die Komplementärfarben beachtet werden. Legt man diese nämlich übereinander, so neutralisieren sie sich gegenseitig.

So eignet sich beispielsweise ein grüner Corrector für Rötungen, ein gelber hilft gegen dunkle Flecken und bläuliche Augenringe, wohingegen gelblich wirkende fahle Haut mit einem zarten Lilaton neutralisiert werden kann. Colour Corrector werden vor der Foundation aufgetragen. Positiver Nebeneffekt: Wer Verfärbungen neutralisiert benötigt weniger Foundation.

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CC Cream
Das „CC“ in CC-Cream steht für Colour Corrector oder Complexion Corrector. Ähnlich wie bei einer BB-Cream bietet diese einen hohen Feuchtigkeitsanteil, mangelt aber nicht an Deckkraft. Die Farbvariante der CC-Cream orientiert sich an den Verfärbungen, die abgedeckt werden sollen. Auch hier spielen die Komplementärfarben eine große Rolle. Wer zu Rötungen neigt greift zu einer grünlichen CC-Cream, wer hingegen unter fahler Haut leidet benutzt einen Lavendelton.

So werden farbkorrigierende Eigenschaften mit denen einer Foundation vereint. Oft stehen bei CC-Creams auch die Inhaltsstoffe im Vordergrund, die eine zusätzliche Anti-Aging Wirkung versprechen. Inhaltsstoffe wie Niacinamid oder Vitamin E helfen, das jugendliche Strahlen der Haut zu erhalten.

Contouring
Mit Contouring werden spezifische Gesichtszüge gekonnt betont, herausgearbeitet oder kaschiert. Um das zu erreichen wird, anders als beim Arbeiten mit Bronzer, ein Schatten simuliert. Daher ist ein Contouring Produkt immer aschig. Mit einem warmen Ton können keine Schatten erzeugt werden. Contouring sollte sehr gezielt und punktuell aufgetragen werden. Unter dem Wangenknochen aufgetragen bringt es diesen mehr zur Geltung.

Auch am Haaransatz entlang kann das Contouring leicht aufgetragen werden. Contouring wird im Idealfall passend zur Gesichtsform aufgetragen, um dem Gesicht fehlende Definition oder ein weicheres Aussehen zu verleihen.

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Cat Eyes
Ein Cat Eye beschreibt eine besondere Form beziehungsweiche Technik, das Auge mithilfe von Lidschatten oder einem Eyeliner in Szene zu setzen. Bei Cat Eyes wird der Lidschatten am äußeren Augenwinkel V-förmig verlängert. Wer den Look intensivieren möchte ergänzt den Lidschatten mit einem passenden Eyeliner. So entsteht ein intensiver, ausdrucksstarker Look.

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Cremerouge
Cremerouge hat vordergründig die selben Aufgaben wie Rouge in Puderform. Wer beispielsweise zu trockener Haut neigt, oder ein besonders natürliches Finish bevorzugt, der sollte besser zu Cremerouge greifen. Dieses verschmilzt besonders gut mit der Haut und wirkt daher umso natürlicher. Wichtig ist, dass das Cremerouge vor jeglichem Puder aufgetragen werden sollte, sonst kann es schnell fleckig werden.

Couperose
Unter Couperose versteht man eine genetisch bedingte Erweiterung der kleinen Blutgefäße, die direkt an der Hautoberfläche liegen. Wer von Couperose betroffen ist hat meistens auch in diesen Bereichen eine trockene und empfindliche Haut. Oft beginnt eine Couperose mit einzelnen sichtbaren roten Äderchen, die sich irgendwann dauerhaft zeigen und zu sichtbaren Rötungen, meist im Nasen-, Wangen- oder Dekolletébereich werden.

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Cut Crease
Als Cut Crease bezeichnet man ein ausdrucksstarkes Augen-Make-up, welches besonderes Augenmerk auf die scharfe Linie innerhalb der Lidfalte legt. Dem Auge soll so optisch mehr Tiefe verliehen werden. Bei der Farbwahl sind dem Ganzen keine Grenzen gesetzt, allerdings sollte man Farben miteinander kombinieren, die sich in ihrer Helligkeit unterscheiden. In der Lidfalte wird die dunklere Farbe genutzt. Die hellere Farbe wird auf das bewegliche Lid aufgetragen und schließt mit einer harten Kante an die dunkle Farbe in der Lidfalte an.

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Collagen
Collagen ist ein Eiweiß, welches Bestandteil des Bindegewebes und verantwortlich für Elastizität und Geschmeidigkeit der Haut ist. Ab dem 25. Lebensjahr verlangsamt sich die Collagenerneuerung. Deswegen gibt es bestimmte Produkte, die die Collagensynthese anregen.