Beauty abc

Beauty ABC– Heute: Buchstabe B

Die Beauty- und Make-up-Welt kann ein ganz schöner Dschungel sein, geht es um das Verständnis von Begrifflichkeiten. Fast täglich reihen sich neue Begriffe in diesen unübersichtlichen Dschungel ein. Wir möchten mit unserem kleinen Beauty-Lexikon ein bisschen aufräumen und erklären euch von A bis Z die wichtigsten Beauty-Begriffe.

Baking
Unter Baking versteht man eine Technik, bei der eine dicke Puderschicht partiell aufgetragen wird. Dies soll das Make-up haltbarer machen. Zusätzlich dazu hilft die Technik, den Concealer oder bestimmte Gesichtsareale hervorzuheben. Meistens wird Baking unter den Augen oder unter dem Contouring angewendet. Dafür wird eine größere Menge an losem Puder mit einem Schwämmchen dick aufgetragen und 5-10 Minuten an den Stellen „einwirken“ gelassen. Anschließend wird das Puder mit einem Pinsel weggewischt. Der Teint wirkt so gleichmäßiger.

Der Nachteil: Für trockene Haut oder Trockenheitsfältchen im Augenbereich ist diese Technik nicht geeignet.

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BB Cream
BB Cream steht für Blemish Balm oder Beauty Balm. Feuchtigkeitsspendende Tagespflege und Deckkraft werden so in einem Produkt vereint. Viele BB Creams enthalten auch einen Lichtschutzfaktor. Oft sind sie für unterschiedliche Hauttypen angepasst. Es gibt also spezielle BB Creams für ölige oder trockene Haut. Manche haben sogar Anti-Aging-Wirkstoffe und Antioxidantien enthalten. Die Deckkraft von BB Creams ist nicht so stark wie bei einer herkömmlichen Foundation, da weniger Farbpigmente enthalten sind. Sie lassen sich durch ihre cremige Textur leicht verteilen und haben ein angenehmes Tragegefühl.

Blurred Lips
Dieser Begriff klingt exotischer als er eigentlich ist. Blurred Lips ist eine Art, die Lippen ganz natürlich zu schminken und trotzdem für einen echten Hingucker zu sorgen. Die Farbe wird dabei auf den Lippen nicht so akkurat und perfektionistisch wie herkömmlich aufgetragen. Man setzt eher auf einen verwischten Effekt. Dieser kann innerhalb der Lippe stattfinden, sodass der äußere Lippenrand mit der Hautfarbe verschmilzt, oder die Außenkontur der Lippe wird leicht verwischt um den blurred-Effekt zu erreichen.

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Bronzer
Bronzer gibt es in zwei verschiedenen Formen: Als Puder und als Creme. Er soll dafür sorgen, dass die Haut strahlend und gebräunt aussieht. Er wird nicht im gesamten Gesicht auftragen. Um eine frische Sommerbräune zu erhalten gibt man den Bronzer leicht auf Nasenrücken, Kinn, Wangenknochen und an den seitlichen Stirnansatz – eben genau an diese Stellen, wo die Sonne die Haut als erstes küsst.

Wichtig dabei ist, den Bronzer gut zu verblenden, damit keine ungewollten Kanten entstehen, die das Ergebnis negativ beeinflussen würden. Auch Schultern und Hals können mit etwas Bronzer einen sommerlichen Ausdruck bekommen. Ein guter Bronzer muss nicht zwangsläufig einen warmen Ton haben. Je nach Hautunterton sieht die Haut dann nämlich gar nicht sonnengeküsst, sondern dreckig aus.

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Beautyblender
Beautyblender ist mittlerweile ein Gattungsbegriff geworden. Eigentlich ist ein Beautyblender ein eierförmiges Make-up Schwammen von der Marke Beautyblender. Der Begriff wird jedoch oft auch stellvertretend für andere Make-up Schwämmchen genutzt. Diese Make-up-Eier werden vor der Benutzung angefeuchtet und eignen sich hervorragend, um Foundation mit der Haut verschmelzen zu lassen.

Das heißt: Bye-Bye Make-up Ränder. Dabei hilft der flächige Teil des Blenders, um größere Bereiche des Gesichts zu bearbeiten.

Die pointierte Spitze kommt in kleineren Arealen zum Einsatz: an Augenpartie und Nase lässt sich mit der Spitze besonders gut arbeiten. Wer möchte kann mit dem Beautyblender auch die Baking-Methode anwenden. Dazu wird mit dem Schwamm das lose Puder aufgenommen und auf die gewünschten Stellen gepresst.
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Base 
Der Begriff Base kann tatsächlich mehrere Sachen meinen. Einmal wird er häufig synonym zu dem Begriff Primer verwendet, bezeichnet also ein Produkt, welches die Foundation länger haltbar macht und bereits kleinere Makel kaschieren kann. Der Begriff Base wird grundsätzlich als Basis verstanden. So kann eine Base auch eine Lidschatten-Base sein oder er steht im Allgemeinen für die Foundation.

Blush
Blush kennen viele auch unter dem französischen Begriff „Rouge“. Wer seinem Teint Frische verleihen möchte, der greift in den mehr oder weniger dezenten Farbtopf und vervollständigt sein Make-up mit der nötigen Portion Blush. Farblich reicht dieser von Rosétönen über Pink, Rot bis hin zu Apricot oder gar Orange. Je nach Hautton kann dann für jeden das passende Rouge gefunden werden. Zu kühlen Hauttönen passt kühles Rouge, zu wärmeren Hauttönen wird ein warmes Rouge empfohlen. Am besten kann man Blush mit einem größeren weichen Pinsel auftragen.

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Backup
Hat man erst einmal das perfekte Produkt für sich gefunden, ganz egal ob Foundation, Mascara oder Concealer, schwebt auch schon die Angst im Raum, dass es genau dieses eine Herzensprodukt eventuell bald nicht mehr gibt oder dass es leer wird, ohne bereits für Ersatz gesorgt zu haben. Wer das vermeiden möchte, besorgt sich ein Backup.

Brush
Über dieses Wort stolpert man immer mehr und mehr, da viele alteingesessenen Begriffe ins Englische übersetzt werden. Brush ist also nichts anderes als ein Pinsel, dabei ist es ganz egal ob ein Blush-Pinsel, Augenbrauen-Pinsel, jede „Brush“ hat ihr spezielles Einsatzgebiet.

Blenden
Dieses Wort ist in aller Munde: Hier muss geblendet werden, dort noch ein bisschen verblenden und tada: Das Make-up sitzt. Im Grunde genommen ist hiermit nichts anderes gemeint, als mit einem Pinsel weiche Übergänge zu gestalten. Harte Kanten sind, wenn überhaupt nur ganz gezielt erwünscht. Alle anderen sollen weich verblendet werden. Das schafft man am besten mit einem Pinsel, der sehr weich und fluffig ist.

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