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Bad Hair Day war gestern – Schnelle Frisurentricks für jeden Tag

An manchen Tagen wacht man morgens auf, wirft einen Blick in den Spiegel und er kündigt sich schon an: Der Bad Hair Day. Auch nach ewigem Bemühen – die Haare sitzen einfach nicht. Zeit zum Waschen bleibt nicht mehr, eine Mütze ist heute auch keine Alternative, aber es gibt einige Tipps und Frisuren, die jeden noch so schlechten Bad Hair Day zu einem Great Hair Day machen.

Der Klassiker: Das Haar hängt platt herunter und wirkt fettig. Hier hilft Trockenshampoo: Einfach an den Ansatz gesprüht, mit den Fingerspitzen leicht einmassiert und ausgekämmt. Schon erstrahlt das Haar in neuer Frische und hebt geradezu ab, denn Trockenshampoo hilft nicht nur, den Waschtag für die Haare hinauszuzögern, sondern sorgt auch für zusätzliches Volumen. Trockenshampoo leicht in den Längen verteilt gibt allen Arten von Frisuren mehr Griffigkeit und Festigkeit.

Übrigens: Angst vor den weißen Rückständen von Trockenshampoo braucht man heute nicht mehr haben, denn es gibt mittlerweile Trockenshampoo für jede Haarfarbe, ganz ohne lästigen Grauschleier. Wem das neu gewonnen Volumen noch nicht ausreicht, versetzt seinen Scheitel einfach um wenige Zentimeter oder trägt ihn heute auf der anderen Seite.

Frizzige Haare lassen sich schnell mit etwas Haarspray auf einer Haarbürste bändigen. Einfach ein wenig Haarspray direkt auf die Bürste sprühen und die Haare sanft durchkämmen. Einziges Manko: Dieser Trick hilft nicht bei lockigen Haaren. Dafür kann eine lockige Haarpracht zu neuem Schwung kommen, gibt man ein wenig Lockenspray oder Lockenbalm in die Haare und knetet sie. Trockene Spitzen bekämpft man am besten mit einem Haaröl oder einem Spitzenfluid.

Sind offen getragene Haare keine Alternative, gibt es viele schöne Frisuren, die einen Bad Hair Day plötzlich in einem ganz anderen Licht stehen lassen. Für schöne Bewegung in glattem Haar am besten einen Zopf machen und die Haare des Pferdeschwanzes in wenige Partien abteilen und mit dem Glätteisen oder Lockenstab eindrehen. Danach das Zopfgummi lösen, durchschütteln und fertig.

Ein Dutt eignet sich besonders gut, wenn die Spitzen trocken und kraus aussehen. Wie gelingt ein Messy-Dutt am besten: Die Haare ähnlich wie bei einem Pferdeschwanz oben am Hinterkopf zusammennehmen. Die Haare nur soweit durch das Zopfgummi ziehen, bis eine Schlaufe entsteht, dann weiter fixieren.

Die Schlaufe mit den Fingern sanft aufziehen und mit Haarnadeln befestigen. Einige Strähnen herausziehen und die Haarstruktur um den Dutt herum aufrauen. Wem das nicht reicht, der kann zu einem Bandana greifen. Das geht auch bei einem herkömmlichen Pferdeschwanz. Auch widerspenstige Locken lassen sich prima mit einem bunten Haarband bändigen. Noch dazu lenken die bunten Farben von der gebändigten Mähne ab.

Messy-Dutt 

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Wer seinen Pony geschickt verstecken möchte, kann ihn gut eindrehen oder flechten und mit Haarklammern wegstecken. Das kann gut zu offenen Haaren oder zu jeder Art von Frisur getragen werden. Doch flechten ist nicht nur eine hervorragende Option für Ponyträger. Flechtfrisuren aller Art eignen sich super, um Bad Hair Days zu kaschieren. Besonders dann, wenn die Haare mit Trockenshampoo griffig gemacht wurden, lassen sie sich leicht flechten.

Man kann also aus der Not eine Tugend machen: Flechtfrisuren, Messy-Buns oder Pferdeschwänze lassen sich mit ungewaschenen Haaren viel besser umsetzen als mit frisch gewaschenen Haaren. Damit liegt man sogar absolut im Trend.

Zum Beispiel: 

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Wem das nicht reicht, dem raten wir: Mut zum Hut! Kopfbedeckungen sind nicht nur trendy, sondern die absoluten Retter an solchen Tagen. Die Mähne verschwindet ganz einfach unter der stylischen Kopfbedeckung. Das kann je nach Look ein Basecap sein, ein Seidenschal, eine Mütze oder ein toller stylischer Schlapphut. Und schon ist man meilenweit entfernt von einem Bad Hair Day.

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